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gingerglue
Ja. Wo wir dann auch schnell bei nem anderen -ismus wären: Minimalismus. Im Sinne von: „was brauche ich wirklich?“ Wo beginnt Gier?
Wobei da die Trennlinie bei dem Bedürnis nach Ästhetik natürlich unscharf wird. Ich mag auch schon gerne „schöne Dinge“. Habe und mache Zeugs, das mich einfach nur erfreut. Das finde ich wichtig.

Vielleicht sind wir auch auf ner spirituellen Ebene: welche Bedürfnisse werden denn da erfüllt, die in unserer Kultur unbeachtet bleiben oder welchen unerzogenen Persönlichkeitsanteilen folgt so ein Konsumverhalten?

Mir tut zum Beispiel Ausmisten auf jeden Fall gut. Und mit weniger auskommen erlebe ich meist nicht als Verzicht sondern als Bereicherung, weil es zum Improvisieren und Umdenken anregt.

Alles wird – übersichtlicher… vielleicht eine unbewusste Antwort auf unsere unübersichtlichen Zeiten. Konsumiertes Gut erlebe ich oft als Belastung … muss man instand halten, sauber machen, Platz zur Aufbewahrung, …

Irgendwie ist es angenehm „mit leichtem Gepäck“ unterwegs zu sein. Aber daraus kann man genau so einen Fetisch machen (ich bin auf dem Weg zum UL-Hiker zu werden, lol)

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl